Weiter nach Ayoûn

Obwohl die liebenswerte und ehrwürdige Kathie mit Freundin Melli durch ihren professionellen Fahrstil auffiel, konnte sie nicht verhindern, daß der Landcruiser bei dieser schrecklichen Piste auseinanderbrach.

Der Rahmen ist gebrochen, die hinteren Federn sind komplett gebrochen; sie schnellten auf das Handbremsseil, so daß die Frauen unglücklicherweise wie mit angezogener Handbremse fuhren. Diese lief heiß und schmorte durch, so daß jetzt keinerlei Bremse mehr funktioniert.

Glücklicherweise hatten wir ein paar Schrauber dabei, die die Federn mit Holzbalken abstützten, so daß das Auto noch fuhr. Problem: es ging keinerlei Bremse. So quälten wir uns noch über 100 km auf einer fürchterlichen Schlaglochstraße, bei der man z.T. nebendran fahren mußte, nach Ayoun — dem östlichsten Punkt, den wir in Mauretanien ansteuern.

Der Veranstalter hat die Werkstatt gefunden, bei der die Autos immer überholt werden, und so ist die ganze Truppe in einer bombastischen Stimmung. Morgen geht es weiter Richtung Innerafrika. Was uns dort wohl erwartet?

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