Sicherheit in Westafrika

Was das Auswärtige Amt schreibt kann man gar nicht mehr ernst nehmen. Aus Angst vor Klagen übertreiben sie die Gefahren. Ich fahre jedes Jahr auf verschiedenen Pisten durch Westafrika. Die Westsahara ist eines der am besten bewachten Länder der Welt. Mauretanien ist im Osten ohne Zweifel gefährlich. Die Hauptverbindungsstraße zwischen Nouadhibou, Nuakchott und Rosso ist total sicher. Ca. 150 km nach Nouadhibou ist links der Hauptstraße eine riesige Goldmine, rechts davon graben Tausende auf eigene Faust in der Wüste nach Gold.

Auch von Nouadhibou über Atar nach Kiffa gibt es keine Probleme. Die Straße Atar – Tidjikja ist zur Hälfte fertig; der Rest ist Baustelle.

Die Linie Atar – Kiffa sollte man jedoch nicht nach Osten überschreiten; danach wird es gefährlich. Die Strecke Kiffa – Kayes kann und sollte man an einem Tag fahren. Viel Sand; Piste schwer zu finden. Das Auto muß unbedingt beim Zollchef in Kiffa abgemeldet werden; manchmal ist er jedoch in Kankossa. Von Kayes in den Senegal problemlose Hauptverkehrsstraße. Senegal/Tambacounda Richtung Ziguinchor: nach Bissau erste Abfahrt nach Süden nehmen. Einreise Guinea-Bissau aufpassen, daß sie einem ein Lisser-passer geben; das wird bei Autoverkauf in Bissau gebraucht.

Falls jemand über Rosso in den Senegal einreist und sich über die räuberischen Polizisten und Zöllner ärgert kann sich beim Antikorruptionsbüro in Dakar beschweren: 03050003773.

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